|
Tradition und Innovation
Eine kleine Historie über Ulms ältestes, noch produzierendes Unternehmen:
Von der „Mühlin unter den Fischern am Fischertor“ zur heutigen SchapfenMühle.
Unter diesem klangvollen Namen wird die heutige SchapfenMühle 1452 erstmals urkundlich erwähnt. Sicher ist jedoch auch, dass sie wesentlich älter ist. In der Gesetzes- und Verordnungssammlung der Stadt Ulm, dem „Roten Buch“ von 1440 ist von der „Wittingers Mühle“ die Rede und dieser Heinrich der Wittinger aus dem Staufergeschlecht war wohl der erste „Full-Service-Anbieter“ seiner Zeit für die Bauern, Bäcker und Hausfrauen, die zu ihm kamen, um Korn mahlen zu lassen. Seine Aktivitäten beschränkten sich jedoch nicht nur darauf; neben der Mühle an der Blau besaß er außerdem auch eine Badestube, beschäftigte einen Bader, einen Reiber und einen Schröpfer. Doch die Geschichte der SchapfenMühle geht noch weiter zurück. Es gilt ebenfalls als gesichert, dass bereits im 11. Jahrhundert, also zur Zeit der Königspfalz, am Fischertor an die Mauern der Pfalz angelehnt, ein Müller sein Handwerk betrieben hat und noch heute geht die Staufermauer durch die ehemalige Mühle hindurch.
Pfingsten 1983 – ein Großbrand als wichtige Zäsur
Am Pfingstsonntag 1983 brennt die SchapfenMühle bis auf das Wohnhaus und den Getreidesilo am Ulmer Weinhof völlig ab. Jetzt sind unternehmerische Entscheidungen gefordert und werden mit dem Bau eines neuen Werkes, außerhalb der Ulmer Innenstadt, getroffen. Der Stadtteil Jungingen auf der Ulmer Alb – ein aufstrebender Stadtteil, der übrigens Getreideähren in seinem Wappen führt – wird die neue Heimat der SchapfenMühle. Die örtliche Nähe zu den Erzeugern der Mühlen-Rohstoffe wirkt sich dabei begünstigend für die Wahl dieses Standorts aus.
Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte der SchapfenMühle.
Lesen Sie Interessantes über den Getreidespeicher in Ulm/Jungingen.
|