Ulms ältestes, noch produzierendes Unternehmen
„Mühlin unter den Fischern am Fischertor“

Unter dem klangvollen Namen „Mühlin unter den Fischern am Fischertor“ wurde die SchapfenMühle 1452 das erste Mal urkundlich erwähnt. Auf mehr als 565 Jahre Unternehmensgeschichte können wir also zurückblicken, auf Tradition, Wachstum und Innovationen, die die SchapfenMühle zu dem gemacht hat, was sie heute ist – ein modernes, innovatives Unternehmen, das Tradition und Moderne vereint.

1452
Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle. Damit ist die SchapfenMühle das älteste noch produzierende Unternehmen Ulms.

1499  
Hans Kinkelin, ein Vorfahre der heutigen Besitzerfamilie Künkele begründet die namentlich bekannten SchapfenMüller Generationen

1633  
Seit 1633 ist der Name „SchapfenMühle“ gebräuchlich. Dieser entstand aufgrund der Bauweise des früher eingesetzten Wasserrades. An diesem waren anstatt Bretter sogenannte „Schapfen“ (Gefäße, „Schapfen“ Ableitung von „schöpfen“) befestigt, die das Wasser transportierten und damit das Wasserrad antrieben.

1891  
erwarb Carl Künkele, Müller aus Urach und Großvater des heutigen Besitzers und geschäftsführenden Gesellschafters, Heinz Künkele, bzw. Urgroßvater der Gesellschafterinnen Ulrike Künkele-Seibold und Christina Künkele-Thieme, die Mühle.

1983  
Am Pfingstsonntag 1983 brennt die SchapfenMühle am Ulmer Weinhof ab. Mit dem Bau der neuen, größeren und moderneren Mühle im Stadtteil Jungingen auf der Ulmer Alb, entsteht die erste, voll computergesteuerte Mühle Deutschlands. Die örtliche Nähe zu den Erzeugern der Mühlen-Rohstoffe wirkt sich dabei begünstigend für die Wahl dieses Standorts aus.

1998  
kamen, mit einem Erweiterungsbau von 30.000 m² auf vier Stockwerken, Flächen für Produktion und Lager dazu. Das angrenzende vollautomatische Hochregallager bietet 3.000 Palettenstellplätze.

 

2000
bringt die SchapfenMühle, als leistungsfähiger Veredler von Mehl, hochwertige Mühlenmischungen für Bäckereien sowie Dinkel- und Naturkostprodukte für den LEH auf den Markt.

2004 
wird das bis dahin weltweit höchste Getreidesilo mit 116 Meter Höhe und einer Kapazität von 10.000 m³ gebaut. Direkt vom Feld oder von den Erzeugerringen wird das Getreide sortenrein in einem der modernsten Getreidesilos der Welt gelagert.

2005 
zieht der Vertriebsbereich Bäckergeschäft um und bekommt am zweiten Standort Dornstadt eine neue Versuchsbäckerei und ein eigenes Logistikzentrum

2006
In Dornstadt wird die Puffing- und Coatinganlage in Betrieb genommen.

2010
Um den Vertragsanbau in der Region auszubauen übernimmt die SchapfenMühle das Lagerhaus Alb Agrar in Neenstetten

2013 
Nach fünfmonatiger Bauzeit ist die Erweiterung des Lagerhauses im Neenstetter Eisental abgeschlossen. Mit einer Lagerkapazität von 12.000 Tonnen können in 18 Boxen die Getreidearten Dinkel, Gerste, Hafer, Weizen und Raps sortenrein gelagert werden. 

2016 
wird in Jungingen der Neu- und Anbau des Verwaltungsgebäudes und in Dornstadt der Neubau des Lagers fertiggestellt. In Neenstetten wird das Getreidelager auf eine Gesamtlagerkapazität von 25.000 Tonnen erneut erweitert.

2018 
Produktionsstart der neuen Schälmühle des Partnerunternehmens Harries Mühle am Standort Groß Ippener und am Standort Dornstadt geht die CO2-Druckentwesungsanlage in Betrieb. Diese innovative Technologie lässt sich auf eine Vielzahl von Produkten anwenden denn die zu behandelnden Güter werden unter Zusatz von Kohlenstoffdioxid hohem Druck ausgesetzt. Durch Druckunterschiede werden sämtliche Schädlinge sowie deren Larven und Eier vernichtet ohne dabei die Ware zu beeinträchtigen.

2019
investiert die SchapfenMühle in eine neue Siloanlage für Mehle und Flocken und erweitert dadurch die Lagerkapazität und die Sortimentsvielfalt bei der Lagerung von Fertigprodukten. Bei diesem Bauprojekt werden auf dem Dach der vorhandenen Gebäude 32 Silozellen mit je ca. 25 Tonnen Fassungsvolumen installiert. Eine Silozelle hat eine Höhe von 14 Metern. Mit dem Bau steigt die Lagerkapazität für Fertigware um über 1.000 Tonnen. Ferner wird in zwei neue Verpackungsanlagen für Mehle und Flocken investiert.

2020 
 Inbetriebnahme der Siloanlage